Supervision als Bildungsanlass: Zugänge zu subjektorientierter Professionalisierung

Mit Ernstcharakter, aber ohne Stress: Beraten lernen im BeraLab

Uiiii – was hab´ ich denn da gemacht?“ – so oder ähnlich klingt es oft in der BeraLab-Supervision, in der angehende systemische BeraterInnen ihre videographierten Gespräche, die sie mit ausgebildeten SchauspielerInnen in einer nachgebauten psychosozialen Beratungsstelle durchgeführt haben, minutiös in kleinen Gruppen analysieren und daraus gezielt ihr höchst individuelles Vorgehen für die weiteren Lernschritte konstruieren. Das „Uiiii“ ist dabei ganz unterschiedlich weiterlesen

Professionalization instead of Profession: Common factors as a perspective for subject oriented education

How to educate social workers, teachers and medical doctors in study programs and scientific further education is a continuing question. Stichweh has some time ago shown that in modern, reflexive societies even the classic professions (medicine, theology, laws, teachers) are losing more and more of their ability to reproduce themselves along the associated theory frames (e.g. managing exclusive specific knowledge, the sole power to intervene in privacy etc.), not to speak from the so called half- weiterlesen

Methodenintegration in Beratung und Therapie, Teil 3: Bildung, Lernen, Handlungsorientierung

In den letzten beiden Beiträgen wurde deutlich, dass kompetentes Beratungshandeln das Ergebnis komplexer Lern- und Bildungsprozesse (und nicht bloßes Resultat eines „Trainings“) ist und die Beschäftigung mit diesen Prozessen altbekannte pädagogische Grundlagenfragen aufwirft. Zunächst stellt sich die Frage, ob die Befähigung zu konkretem beruflichem Handeln Ziel von Hochschulbildung sein kann und soll und wie sich diese dann versteht. Im deutschsprachigen Raum gibt es hierfür weiterlesen

Methodenintegration in Beratung und Therapie, Teil 2: Expertiseenstehung und der Bildungsbegriff im Kontext sozialwissenschaftlicher PraktikerInnen

Der erste Teil dieser losen Reihe von Beiträgen zur Frage der Methodenintegration hat mit dem Plädoyer geendet, dass es notwendig ist, Lern- und Bildungsprozesse von Fachkräften auch daraufhin zu betrachten, was an ihrem Ende stehen soll. Entscheidet man sich hier für das Ziel der wissenschaftlich gestützten Handlungsbefähigung, ergeben sich interessante Folgefragen- und Antworten aus der Forschung. Aus den Erkenntnissen weiterlesen

Methodenintegration in Beratung und Therapie: die fatale Verwechslung von Wirksamkeit und Lernbarkeit

Das Thema ist ein Dauerbrenner: Wie ist mit der Frage der Integration verschiedener Beratungsmethoden und Theorien umzugehen? Ist es sinnvoll, Klienten zentriertes, psychoanalytisches, verhaltenstherapeutisches, psychodramatisches und systemisches etc. Vorgehen munter parallel zu lehren und darauf zu spekulieren, dieser didaktische Wildwuchs (affirmativ: die bunte Blumenwiese) würde dann in einer methodenintegrativen Fachlichkeit enden? Wer das bejaht, macht meist einen ganz spezifischen Denkfehler: weiterlesen