BeraLab – wirksam beraten lernen

Wirksam beraten lernen mit Videofeedback

Freundliche LeserInnen haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich das BeraLab bisweilen erwähne, es aber noch keinen Blogbeitrag hat. Zeit, das zu ändern. Also, was ist das BeraLab? Das BeraLab ist eine nachgebaute psychosoziale Beratungsstelle, angesiedelt an der EH Darmstadt im Fachbereich W, School of Professional Studies. Realisieren lässt sich damit einer der faszinierendsten Zugänge zu Beratungskompetenz, die ich kenne: Die enge Verbindung von Wissenserwerb, (Probe)handlung und Reflexion, weiterlesen

Trump bleibt noch mindestens 4, höchstens aber 36 Monate im Amt – sagt die Statistik

Schön wäre es natürlich, wenn die kürzere Prognose eintritt. Und unter welchen Bedingungen gilt diese Vorhersage? Sie macht sich ein Prinzip zu Nutze, das unterschiedlich benannt wird. Am treffendsten ist wohl die Beschreibung als anthropisch-kopernikanisches Prinzip, die von Gott (dem Physiker, Richard III) stammt. Es ermöglicht die statistische Berechnung der zukünftigen Existenz von Phänomenen, von denen nur eine Sache bekannt sein muss: Die Dauer ihrer bisherigen Existenz. Das ist eine weiterlesen

Die Digitalisierung der Digitalisierer*innen: Wie nutzen Beratungsfachkräfte das Internet privat und beruflich?

Effektstärke d von Unterschieden zwischen privater und beruflicher Mediennutzung von Beratungsfachkräften

Wie nutzen eigentlich Beratungsfachkräfte das Internet? Überwiegt – bezogen auf Dienste und Geräteklassen – die private oder berufliche Nutzung? In einer gemeinsamen Studie der EH Darmstadt und der TH Nürnberg unter Mitarbeit der Deutschen Gesellschaft für Beratung haben wir diese und andere Fragen untersucht, indem wir weiterlesen

Video der Vorlesung zu Professionsbezogener Beratung online

Screenshot der Videoaufzeichnung, Universität Tübingen
Quelle: Screenshot der Videoaufzeichnung, Universität Tübingen

Wie professionalisieren sich eigentlich angehende LehrerInnen? Wie findet man im Dickicht verschiedener Theorieangebote über die gelingende Gestaltung von Unterricht und Schule einen eigenen Standpunkt? Unser ProfiL-Projekt (Professionsbezogene Beratung im Lehramtsstudium) liefert dazu zwei Beiträge: Entlang eines Modells subjektorientierter Professionalisierung haben wir ein professionsbezogenes Beratungsangebot auf wissenschaftlicher Basis und mit systemisch-konstruktivistischer Beratungsorientierung weiterlesen

Kann man in zwei Minuten ein Forschungsprojekt vorstellen? – Der Posterslam der DGFE-Tagung, Sektion Erwachsenenbildung 2017 :-)

Ob es ging – keine Ahnung. Aber es machte Riesenspass  – wir waren ´ne Menge Slammer und ich habe noch nie so viele interessante Poster spannender Kolleginnen und Kollegen in dermaßen kurzer Zeit gesehen. Mein Vortrag war eher langweilig – macht nix, dabei sein ist alles und es wehte ein sportlicher Geist.

Und klar, man konnte die Poster dann hinterher noch in Ruhe angucken. Vielen Dank an Cornelia Maier-Gutheil für das Video und die Organisation dieser tollen Tagung.

Die transdisziplinäre Ordnung der Dinge oder: Warum wir disziplinär geordnete Lehre brauchen, um transdisziplinär handeln zu können

Die Beschäftigung mit komplexen (‚real world‘) Fragen bringt Diskurse schnell an den Punkt, an dem nach Inter- und Transdisziplinarität in Forschung und Entwicklung gerufen wird. Das klingt dann nicht nur schick, sondern soll das praktische Problem lösen, dass Einzeldisziplinen oft keine befriedigende Sicht auf komplexe wissenschaftliche und praktische Fragen entfalten können. Sind Disziplinen deshalb in Bereichen, in denen es hauptsächlich darum geht, genau solche Probleme methodisch weiterlesen

Wie nutzen Berater*innen das Internet? – Neue Studie gestartet

Psychosoziale Beratung war eine der ersten Hilfeformen in der Sozialen Arbeit, die konsequent die Digitalisierung genutzt hat. Heutzutage ist Onlineberatung ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Beratungslandschaft, obwohl immer noch nicht klar ist, ob es sich um eine Methode oder ein Arbeitsfeld handelt. Schließlich lässt sich das Internet samt zugehöriger Dienste und Geräte sowohl als sozialer Raum als auch als artifizielle Übertragungstechnik auffassen. Aber: Wie wird diese weiterlesen

Was ist der Fall in der Fort- und Weiterbildung für systemische Beratung und Therapie?

„Was ist der Fall? Und was steckt dahinter? – Diagnosen in systemischer Theorie und Praxis“ ist das Motto eines spannenden Kongresses von Wilhelm Rotthaus, Tom Levold, Matthias Ohler, Hans Lieb und Bernhard Trenkle. Die Organisation durch interessierte Einzelpersonen und nicht durch Verbände hat ermöglicht, dass sich ganz unterschiedliche Standpunkte und Kontroversen getroffen haben. Mir hat mein Workshop (aka Vortrag mit Diskussion) sehr viel Spaß gemacht, weil die Veranstalter weiterlesen

Für die wissenschaftliche Freiheit marschiert? Nachlese zum March for Science aus der Perspektive der empirischen Sozialwissenschaften

Nun ist er also seit ein paar Tagen um, der March for Science. Ganz bestimmt ist es gut, wenn sich die gesamte Scientific Community (gibt´s die als solche?) wehrt gegen Hohlwelttheoretiker, Klimaleugner, Kreationisten und andere verblendete Zeitgenossen, die Fakten nicht vom eigenen Wunschdenken unterscheiden können und mit der vernebelten Differenz zwischen Wollen und Wissen häufig auch noch Politik machen möchten. Relativ spärlich war im globalen Aktionismus zur Bewahrung wissenschaftlicher weiterlesen

Angehende Lehrer*innen in ihrer Professionalisierung begleiten

ProfiL-Schulung für unsere Berater*innen

Heute ware ein wichtiger Meilenstein in einem meiner Lieblingsprojekte: In ProfiL, einem Teilprojekt der Tübingen School of Education (TüSE) haben wir entlang zentraler Befunde und theoretischer Überlegungen aus der Lehrer*innen-Forschung ein Beratungskonzept entwickelt. Es wird angehende Lehrer*innen berufsbiographisch früh, nämlich schon im Studium, begleiten und in diesem Sommersemester starten. In ProfiL (Professionsbezogene Beratung im Lehramtsstudium) geht es dabei weiterlesen