Schon gut beraten!? Erfassung und Förderung der Beratungs- und Gesprächsführungskompetenz – Nachlese zur GEBF 2018

Volles Beratungsprogramm 😉

Nun ist sie um, die Jahrestagung der Gesellschaft für empirische Bildungsforschung (GEBF). Dieses Jahr war die Tagung für mich aus mehreren Gründen bemerkenswert: Zum einen war sie in Basel, und damit in einem Land, in dem Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Universitäten eine grundlegend andere Art von Kooperation miteinander pflegen, und zum anderen lautete das Tagungsmotto „ weiterlesen

Professionsbezogene Beratung: Wissen integrieren, Entwicklungsaufgaben beschreiben und lösen, Professionalisierung durch Reflexion anstossen

Volles Programm für einen Tag

Was kann Beratung für die Professionalisierung pädagogischer Fachkräfte leisten? Im Rahmen unseres BMBF-Projektes der Tübingen School of Education haben wir Beratungsprojekte der LehrerInnenbildung anderer Standorte zu einer Tagung eingeladen. Vertreten waren Projekte der TU Darmstadt (MINT plus), der Uni Bielefeld (Bi:Train), der Uni Bamberg (BERA) und unser eigenes (ProfiL).

Neben den Details der spannenden Einzelprojekte war die Tagung vor allem bezüglich der Diskussionen um die übergeordneten weiterlesen

BeraLab – wirksam beraten lernen

Wirksam beraten lernen mit Videofeedback

Freundliche LeserInnen haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich das BeraLab bisweilen erwähne, es aber noch keinen Blogbeitrag hat. Zeit, das zu ändern. Also, was ist das BeraLab? Das BeraLab ist eine nachgebaute psychosoziale Beratungsstelle, angesiedelt an der EH Darmstadt im Fachbereich W, School of Professional Studies. Realisieren lässt sich damit einer der faszinierendsten Zugänge zu Beratungskompetenz, die ich kenne: Die enge Verbindung von Wissenserwerb, (Probe)handlung und Reflexion, weiterlesen

Supervision als Bildungsanlass: Zugänge zu subjektorientierter Professionalisierung

Mit Ernstcharakter, aber ohne Stress: Beraten lernen im BeraLab

Uiiii – was hab´ ich denn da gemacht?“ – so oder ähnlich klingt es oft in der BeraLab-Supervision, in der angehende systemische BeraterInnen ihre videographierten Gespräche, die sie mit ausgebildeten SchauspielerInnen in einer nachgebauten psychosozialen Beratungsstelle durchgeführt haben, minutiös in kleinen Gruppen analysieren und daraus gezielt ihr höchst individuelles Vorgehen für die weiteren Lernschritte konstruieren. Das „Uiiii“ ist dabei ganz unterschiedlich weiterlesen

Professionalization instead of Profession: Common factors as a perspective for subject oriented education

How to educate social workers, teachers and medical doctors in study programs and scientific further education is a continuing question. Stichweh has some time ago shown that in modern, reflexive societies even the classic professions (medicine, theology, laws, teachers) are losing more and more of their ability to reproduce themselves along the associated theory frames (e.g. managing exclusive specific knowledge, the sole power to intervene in privacy etc.), not to speak from the so called half- weiterlesen

Die Digitalisierung der Digitalisierer*innen: Wie nutzen Beratungsfachkräfte das Internet privat und beruflich?

Effektstärke d von Unterschieden zwischen privater und beruflicher Mediennutzung von Beratungsfachkräften

Wie nutzen eigentlich Beratungsfachkräfte das Internet? Überwiegt – bezogen auf Dienste und Geräteklassen – die private oder berufliche Nutzung? In einer gemeinsamen Studie der EH Darmstadt und der TH Nürnberg unter Mitarbeit der Deutschen Gesellschaft für Beratung haben wir diese und andere Fragen untersucht, indem wir weiterlesen

Leben. Lieben. Arbeiten: Systemisch Beraten

„Leben. Lieben. Arbeiten: Systemisch Beraten“ ist der Titel einer Reihe, die Jochen Schweizer (bei Vandenhoeck & Ruprecht) konzipiert hat. Ich durfte etwas zur Kompetenzorientierung beim Beratungslernen schreiben und habe heute das fertige Manuskript abgeschickt („Kompetenzorientiert systemisch Beraten lernen. Eine Gebrauchsanweisung für die eigene Professionalisierung“). Um was geht es? Ich habe das Buch genutzt, um die Sache mit der subjektorientierten Professionalisierung weiterlesen

Was ein Stapel Masterarbeiten mit der Zukunft der Beratungsweiterbildung zu tun hat

Jedes Jahr um diese Jahreszeit, wenn das Sommersemester zu Ende geht, ist Masterarbeitslesezeit. Als Hochschullehrer ist es spannend zu sehen, wohin sich die Student*innen im eigenen Studiengang mit ihren Themen  entwickelt haben und welche Forschungsfragen für die Masterarbeit daraus resultieren. Trotz der großen Textmenge ist das Lesen in den meisten Fällen sehr aufschlussreich und abwechselnd. In den letzten Tagen habe ich eine Videostudie zur Ethnographie von Beratung in Werkstätten weiterlesen

informieren – diagnostisch aufklären – beraten: Eine Kurzphänomenologie pädagogischer Gespräche

Dieser Beitrag stammt eindeutig aus der Kategorie „work in progress“. In ganz unterschiedlichen Zusammenhängen ging es in den letzten Tagen in Vorträgen, Workshops und Diskussionen in Forschungsteams um das gleiche Thema: Wenn man in Videostudien zu Beratung Material sichtet, sieht man auch vieles, was nicht Beratung ist. Sowohl für die Forschung, aber auch für die Praxis ist dann spannend, wie die unterschiedlichen pädagogischen Handlungsformen im Gespräch denn genau bezeichnet weiterlesen