Mich begleitet meine Assistenzhündin. Damit vor Ort alles reibungslos läuft, hier die wichtigsten Informationen.
Rechtliches
Meine Hündin ist eine nach der Assistenzhundeverordnung geprüfte und zertifizierte Assistenzhündin im Sinne des § 12e Behindertengleichstellungsgesetz (BGG). Sie hat Zutritt zu allen Räumen, die dem allgemeinen Publikums- und Benutzungsverkehr offenstehen. Das gilt auch dort, wo Hunde sonst nicht erlaubt sind, z.B. Hörsäle, Tagungsräume, Hotels, Restaurants, öffentliche Verkehrsmittel, Lebensmittelgeschäfte, Arztpraxen und Kliniken. Sie ist als Assistenzhündin mit der behördlichen Plakette gekennzeichnet und ich führe zusätzlich einen Ausweis mit. Eine gesonderte Genehmigung zur Wahrnehmung unserer Zutrittsrechte ist nicht nötig. Hilfreich ist eine kurze Vorabinformation an Beteiligte, z.B. Hausverwaltung, Tagungsteam, Tagungshotel und Catering. Das erspart mir Nachfragen an der Tür.
Verhalten im Umgang
Wenn die Hündin ihre Kenndecke trägt, arbeitet sie. Bitte deshalb:
- nicht ansprechen, locken oder streicheln,
- nicht füttern,
- nicht ohne Rückfrage fotografieren.
Immer öfter sind in öffentlichen Gebäuden Bürohunde anwesend. Für sie und ihre Halter:innen ist das Gebäude vertrauter Alltag, und die Hunde bewegen sich dort entsprechend frei. Für meine Hündin und mich ist derselbe Ort ein in der Regel fremder Arbeitsplatz. Sie ist im Dienst, muss sich an einem fremden Ort orientieren und ihre Assistenzaufgaben ausführen. Andere Hunde, die auf sie zukommen, unterbrechen ihre Arbeit und damit auch meine. Ich bin dankbar, wenn Hundehalter:innen im Haus vorab kurz informiert werden, damit andere Hunde während der Veranstaltung angeleint sind oder in einem geschlossenen Raum bleiben.
Organisatorische Vorbereitung
- Während Vorträgen liegt meine Assistenzhündin unter/neben dem Pult, ansonsten neben mir bzw. unter meinem Stuhl. Bei Stuhlreihen/Hörsaalbestuhlung benötigen wird einen Sitzplatz außen. Das Vermeiden einer engen Bestuhlung bzw. das Vorsehen eines zusätzlichen Platzes ist hilfreich.
- Eine Möglichkeit, in Pausen kurz nach draußen zu gehen, idealerweise eine Grünfläche in der Nähe.
- Keine Zusatztermine oder informelle Treffen in Veranstaltungspausen, diese Zeit ist für meine Hündin und ihre Bedürfnisse reserviert.
- Bei Hotelbuchungen bitte angeben, dass eine Assistenzhündin mitreist.
- Falls im Publikum Hundeallergien oder Ängste bekannt sind, bitte vorab Bescheid geben. Eine passende Sitzordnung lässt sich fast immer finden.
Vielen Dank!