Digitaler Wissenschaftsalltag – Wie und was/Setup

Ziemlich oft werden hier die Blogartikel zur Digitalisierung gelesen, und eine oft dazu gestellte Frage ist: Wie und mit was genau komme ich im digitalen Wissenschaftsalltag zurecht und was mache ich anders als früher (ich winke mal heftig zu Thomas nach Bielefeld)?

Seit meinem Forschungssemester mit dem Experiment „Vier Monate papierlos“ drucke ich viel, viel weniger. Allerdings ist der Verzicht auf Papier nur ein sehr kleiner Teil meiner persönlichen weiterlesen

Neuer Handbuchartikel: Schule bewältigen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Schulaufgaben in der Offenen Kinder-und Jugendarbeit? Bild: StockSnap/pixabay, CC0

Wie ist es einzuschätzen, wenn Jungen und Mädchen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit schulbezogene Fragen thematisieren? Soll man in den offene Räumen und Zeiten, die Jungen und Mädchen per Definition in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung gestellt werden sollen, schulische Themen zulassen? Und wenn ja, unter welchen Bedingungen? Und wenn nicht, weshalb? Meistens werden es ja die Hausaufgaben sein, die zu schwer, zu umfangreich oder anderweitig als belastend erlebt werden. Diesen Fragen durften Markus Emanuel und ich in einem Beitrag zu „Schule bewältigen“ im gerade neu aufgelegten Handbuch Offene Kinder- und Jugendarbeit (erscheint 2019) nachgehen. Unter dem Bewältigungsparadigma gesehen kann es dann fallweise sinnvoll sein, sich sehr wohl mit Schule und Hausaufgaben in der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu beschäftigen. Dabei gilt es dann zu verhindern, dass sozialpädagogisches Handeln den Logiken der Schule folgt und die Offene Kinder- und Jugendarbeit z.B. zur inoffiziellen Nachhilfe verkommt. Was es vielmehr zu stärken gilt ist der subjektive Eigensinn von Mädchen und Jungen, und hierin liegt eine große Chance in der Thematisierung von Schule in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit: Von einem dritten Ort aus, der weder die Schule selbst, noch das Elternhaus ist, können Mädchen und Jungen sich in Bezug zu ihrer SchülerInnen-Rolle setzen und auch damit, welchen Umgang sie mit den schulischen Ansprüchen nach Leistung und Bewertung umgehen.

Neben einer solchen – hoffentlich sensiblen – Fallarbeit mit und für Mädchen und Jungen wird Soziale Arbeit damit auch dauerhaft sensibilisiert bleiben können für die vielfältigen Situationen, in denen Schule nicht nur bewältigt werden kann und muss, sondern auch schmerzliche Erfahrungen des Scheiterns verursacht. Spätestens dann müssen die unterschiedlichen Funktionslogiken von Jugendhilfe und Schule klar sein: Bedingungslose Zuwendung und Anerkennung gerade dann, wenn die schulische Logik Exklusionsrisiken erzeugt. Wir sind gespannt, wie unser Artikel, der auf Theorien von Böhnisch und Thiersch sowie die anerkennungstheoretisch gerahmten Arbeiten von Bolay zu Jugendhilfe und Schule Bezug nimmt, ankommt.

Sommerpause :-)

Sommerpause. Vielen Dank für euer Interesse, fürs Teilen und Rückmeldungen schreiben! Nach der Sommerpause geht es mit einem neuen Format weiter: Es wird dann ab und zu Videobeiträge hier geben, auf die ich mich besonders freue. Und natürlich neue Forschungsprojekte und Publikationen rund um alle Fragen sozialpädagogischer Professionalisierung.

LiFePo4 and DC brushless have come a long way: Boosting urban transportation

Time for an absolutely educational science-free blog post 🙂 . It´s about friendship with an outstanding battery cell that just some time ago re-entered my daily life. Whilst flying rc helicopters in the days of being a senior researcher, my remote piloting fellows and I discovered the new cells from A123 systems, called the 26650. The name comes from its dimensions, being 26 millimeters in diameter and 650 millimeters long. But the outstanding features of this cell affect their chemistry. They use nanophosphate lithium iron phosphate (LiFePO4) electrodes, which where an absolutely game changer in the world of rechargeable batterys. To understand that, you must know that rc helicopters (whilst of course being toys, obviously) are one of the most demanding devices battery wise. An electric rc helicopter needs some hundred watts of power just to lift of and hover, not to mention accelerating, braking and turning. Most of them being relatively low-voltage systems means that cells have to deliver a huge amount of current without dropping the voltage. We speak about 20 to 30 Amps continuous current and pulses around 50 to 100 Amps. 26650 cells deliver these currents without any problem and more than that, they are quick chargeable and intrinsically safe. Official quick charging for these cells means: They are full in 12 (!) minutes, and intrinsically safe means: They don´t explode or start burning, what other lithium battery systems used in rc models just do sometimes, besides the fact that they don´t last long anyway. So, with three packs of those cells (used in a configuration you see in the photo and we called „3s pyramid“, meaning three of those cells in serial), you just could fly endlessly. One pack was in the heli flying around, the other two where charging. And even with two packs you could fly uninterrupted, because (that is not in the data sheet…), those cells are incredibly abusive-resistant. Even if you charge them more than quick (being full in the same time you empty the flying pack) they hold up. And they last, and last, and last. With my first two packs I made tally sheets, and I ended around 1000 cycles (yes, we flew a lot, and btw, we crashed a lot…), and the cells had just lost some 5% of their capacity, which means in daily life they behaved like brand new. But flying rc helis technically is not only about batterys, it is also about efficient and powerful motors. Some years before A123 invented the 26650 cell, DC brushless motors made it possible to replace nearly every internal combustion engine in an rc model with an electric motor. DC brushless means that these motors are simple mechanical devices, consisting of a set of coils (the stator) and permanent magnets as the turning rotor. In contrast to conventional electric motors there are no carbon brushes to transfer electricity on moving parts. Instead, an electronic controller converts the DC power from the battery cells to three phase AC power inducing a rotating magnetic field in the stator coils which makes the rotor turn. Those little motors are very, very efficient and use the same principle as the big AC synchronous motors in heavy machines like cranes. So, LiFePo4 cells and brushless motors together where the perfect couple for the small niche of high demanding electric toys.

And guess what? Thinking about some fun for my daily commute I remembered my days skating and surfing, and the Boosted Board came into my view: An electric longboard powered by, yes, 26650 cells and of course a pair of DC brushless motors, controlled by a handheld remote. What a fun carving around and how impressive to feel the power such a little electric propulsion system can deliver. The maximum peak is around 2 Kilowatts, which means that you just fall off 🙂 from the acceleration until you are very, very used to it. And, efficiency wise, the Boosted Board usese less energy to transport me than an electric streetcar. I am wondering if these little devices are part of the future for urban transportation, being street legal in California and some other states in the US whilst under review as PLOFs (Personal Light Electric Vehicle) by the European Union. So, LiFePo4 and DC brushless have come a long way and are now boosting urban transportation. Under the view of sustainability this little electric revolution may be as important as Teslas electric cars. And of course, it is at least as much fun.

Oh, and please: Always wear a helmet.

 

 

 

 

Stelle als SachbearbeiterIn in unserer Fort- und Weiterbildung: Verstärkung gesucht!

An der EHD ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer Sachbearbeiter/in im Bereich Fort- und Weiterbildung zu besetzen. Bei uns gibt’s ein sympathisches Team von KollegInnen und interessierte WeiterbildungsteilnehmerInnen und StudentInnen. Link zur offiziellen Ausschreibung

Stellenangebot für systemische KollegInnen im Kreis Bergstraße

Beim Jugendamt des Kreises Bergstraße ist in der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Lampertheim zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine schöne Stelle mit systemischem Profil zu besetzen, die ich hier gerne multipliziere. 46-2014_Jugendamt_-_beraterisch_therapeutische_Fachkraft

Stellenangebot 50% im Bereich Beratung/Onlineberatung bei AMSEL e.V.

Seit 1974 steht AMSEL e.V. an der Seite der Multiple Sklerose kranken Menschen und ihrer Angehörigen. Ab sofort suchen die KollegInnen dort Verstärkung für das Beratungsteam sowohl für die Face-to-Face als auch die Onlineberatung. Anlässlich einer Inhouse-Fortbildung habe ich ein engagiertes Team bei AMSEL e.V. kennen gelernt und multipliziere die Stelle gerne hier- mehr Infos gibt es in der offiziellen Stellenausschreibung: Stelle_Amsel

Stellenangebot Wissenschaftl. MitarbeiterIn (80 %) im Schwerpunkt Beratung

Die KollegInnen aus Olten an der FH Nordwestschweiz suchen Verstärkung für den Master „Systemisch-lösungsorientierte Kurzzeitberatung und -therapie.“ Details gibt es hier. Das ist eine toll ausgestattete Hochschule mit netten und kompetenten KollegInnen!

Es geht los :-)

Gut. Das Ding funktioniert, und ich habe schon seit einer Ewigkeit nichts mehr gebloggt. Zukünftig wird es hier also Gedanken zu psychoszialer Beratung und verwandten Themenbereichen geben. Da ich mich ab und an auch für andere Gegenstände, die man unter der Perspektive des Kompetenzerwerbs fassen kann interessiere, könnte es gelegentlich auch größere thematische Ausrutscher geben.