„Ich würde das so entscheiden…“: Wie man von Expert*innen profitieren und postfaktisches Gerede ignorieren kann

Wie trifft man richtige Entscheidungen, wenn man selbst nicht mehr weiter weiß?

Echtes Expert*innenwissen, definiert als hochgradig erfahrungsgebundene Könnerschaft in einem bestimmten Bereich, wird derzeit ganz schön herausgefordert. Ein aktuelles Beispiel sind die unsäglichen Diskussionen mit und von sogenannten Impfgegner*innen. Aber auch wenn es um Lern- und Bildungsangebote, Geldanlagen, Sozialforschung, Organisationsentwicklung, Autoreparaturen oder eine medizinische Behandlung geht, weiterlesen

Das 2×2 der Wissensbildung in Professionalisierungsprozessen

2x2_Lernen_WissenWeshalb sind viele der Lern- und Bildungsprozesse in der Professionalisierung von pädagogischen Fachkräften so schwer zu fassen? Ein Grund liegt darin, dass im Zuge von Professionalisierung unterschiedliche Lernformen zu unterschiedlichen Arten von Wissen führen und sich so eine Gemengelage von sich wechselseitig überlagernden und beeinflussenden Teilprozessen herausbildet, von denen immer nur ein Teil in den Blick gerät. Diese partielle Blindheit oder, positiv gewendet, der starke Fokus weiterlesen

Methodenintegration in Beratung und Therapie, Teil 2: Expertiseenstehung und der Bildungsbegriff im Kontext sozialwissenschaftlicher PraktikerInnen

Der erste Teil dieser losen Reihe von Beiträgen zur Frage der Methodenintegration hat mit dem Plädoyer geendet, dass es notwendig ist, Lern- und Bildungsprozesse von Fachkräften auch daraufhin zu betrachten, was an ihrem Ende stehen soll. Entscheidet man sich hier für das Ziel der wissenschaftlich gestützten Handlungsbefähigung, ergeben sich interessante Folgefragen- und Antworten aus der Forschung. Aus den Erkenntnissen weiterlesen