Lebensweltorientierte Digitalisierung in der Sozialen Arbeit

Digitalisierung Sozialer Arbeit im Licht ihrer eigenen Theorie. Bild: geralt/Pixabay, CC0

Soziale Arbeit beginnt an vielen Stellen, sich mit ihrer Digitalisierung zu befassen. Das ist gut so, denn nach wie vor vertrete ich die These, dass dieser Prozess als kultureller Wandel Sozialer Arbeit insgesamt aufzufassen ist und nicht als die sozialmanagerielle Einführung von IT-Tools. Wenn dem so ist, sollten auch Referenzkonzepte aus der Sozialen Arbeit selbst genutzt werden, um die Digitalisierung Sozialer Arbeit zu verstehen und zu gestalten. Im heutigen Blogbeitrag geht es darum zu überprüfen weiterlesen

Welche Digitalisierung braucht Soziale Arbeit?

Digitalisierung in der Sozialen Arbeit: Bisher randständiges Thema. Foto: geralt/Pixabay, CC0

Seit Verabschiedung des Koalitionsvertrages ist die Digitalisierung in aller Munde. Und wie mit jedem politisch geadelten Plastikwort ergeht es auch diesem Begriff: Er wird überinklusiv für alles benutzt, was irgendwie mit Daten, Internet, Hard- oder Software zu tun hat. Also streng genommen für die ganze Welt des 21. Jahrhunderts. Aus diesem kapazitiven Bedeutungsüberschuss der Digitalisierung entsteht genauso viel Sinn wie Unsinn, auch und gerade in der Sozialen Arbeit, die sich bis heute weiterlesen

Die Third Mission Sozialer Arbeit ist Soziale Arbeit

Foto: Tumisu/Pixabay, CC0

Hochschulen – Unis und HAWen – sollen ihre Profile schärfen, sich regional vernetzen und im Zuge einer neuen Infragestellung von Wissenschaft auch unmittelbare Beiträge zum Gemeinwohl leisten. Dagegen ist im Prinzip nichts einzuwenden – diese Punkte wurden  je nach Hochschulstandort und Fach schon immer mehr oder weniger erfüllt.

Mit dem Begriff der Third Mission – einer dritten Aufgabe neben Forschung und Lehre – haben solche Aktivitäten seit einiger Zeit nun weiterlesen

Die „Profession“ der Kindheitspädagogik und ihr Recht auf den eigenen Tod

Guckst du: Wer die gesamte (pädagogische) Welt von Kindern außerhalb der Schule für sich vereinnahmt, wird trotzdem und gerade nicht zur Profession. (Bild: pixabay)

Vor etwas mehr als einer Dekade hat sich ein neuer Diskurs um die Akademisierung von Personal entwickelt, das für die Erziehungs- und Bildungsaufgaben im Elementarbereich zuständig ist. Das schlechte Abschneiden bei PISA und der Drang zur Akademisierung von Berufen, die bisher an Fachschulen gelehrt wurden (neben den ErzieherInnen auch KrankenpflegerInnen), haben damals ein neues Sprechen über die Bedeutung frühkindlicher Lern- und Bildungsprozesse geformt. Dieser intensivierte Diskurs war weiterlesen